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Gebäudereiniger Reiwag zieht neue Aufträge an

31.01.2012
Gebäudereiniger Reiwag zieht neue Aufträge an Für das Wiener Unternehmen Reiwag läuft das Tschechien-Geschäft wie geschmiert: Der Umsatz 2011 stieg um rund neun Prozent und demnächst winken zwei weitere Aufträge. Wien. Das Facility-Management-Un ...
 

Gebäudereiniger Reiwag zieht neue Aufträge an

Für das Wiener Unternehmen Reiwag läuft das Tschechien-Geschäft wie geschmiert: Der Umsatz 2011 stieg um rund neun Prozent und demnächst winken zwei weitere Aufträge.

Wien. Das Facility-Management-Unternehmen Reiwag mit Sitz in Wien ist mit dem tschechischen Markt mehr als zufrieden: "Erst Ende vergangener Woche haben wir den Auftrag zur Kommunalentsorgung einer mittelgroßen tschechischen Stadt erhalten", sagt Geschäftsführer Viktor Wagner. Und die Erste-Tochter Ceska Sporitelna, für die die Reiwag 140 Filialen betreut, habe für Frühjahr die Übertragung weiterer Filialen in Aussicht gestellt.

Doch es sind nicht diese neuen Aufträge allein, weshalb Tschechien für die Reiwag ein wichtiger Markt ist: Auch der Umsatz legte dort im Vorjahr um knapp neun Prozent zu.

Die Reiwag ist seit 15 Jahren am tschechischen Markt aktiv. Einerseits sorgt sie mit der Komwag, an der die Reiwag 56 Prozent hält und die Stadt Prag den Rest, für die Straßenreinigung, Müllabfuhr etc. Andererseits gibt es eine 100-Prozent-Reiwag-Tochter für den klassischen Hausbetreuungsbereich. In Summe ist das Land bereits zum zweitwichtigsten Markt für das Unternehmen geworden: 17 Prozent des Umsatzes, der im Vorjahr erstmals die 60-Millionen-€-Grenze durchbrach, stammen aus Tschechien. Mit knapp 52 Prozent ist Österreich der größte Markt, die restlichen rund 31 Prozent teilen sich die Länder Ungarn, Slowenien, Rumänien und Kroatien.

In Tschechien glaubt Wagner auch nicht, dass ihn die Eintrübung der Konjunktur oder das Sparpaket der Regierung treffen: Da man großteils mit internationalen Firmen zusammenarbeite, spüre man etwa die Mehrwertsteuer-Erhöhung nicht. Und im Übrigen sei die Zahlungsmoral der Tschechen sehr gut.

(31.01.2012 | Wirtschaftsblatt)

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